Herzlich Willkommen!

Danke, dass Sie auf meiner Website vorbeischauen. Sie informiert Sie über Geschehenes und Geplantes. Sie sollen einen Einblick erhalten in das, was mich beschäftigt und womit ich mich beschäftige. Was meine politischen Überzeugungen sind oder auch nur, was mich freut oder ärgert, finden Sie hier.   Stefan Engler

Mein Standpunkt


In Bezug auf die PID kann man mit guten Gründen verschiedener Meinung sein. Wenn schon in schwerwiegenden Fällen für die Gesundheit des werdenden Lebens eine Art Auswahl vorgenommen wird, dann sollte dies besser in einem früheren Stadium vorgenommen werden, als wenn dies im Rahmen einer Schwangerschaft vorgenommen wird. Einem Menschen das Leben zu schenken beinhaltet aber auch die Bereitschaft zu haben, dieses neue Leben so anzunehmen wie es ist, nämlich gerade nicht zwangsläufig gesund, stark und schön, sondern einfach menschlich.


Wolfsschutz vs. Schutz der Alpen: Den Anhängern eines Totalschutzes möchte ich dringend ans Herz legen, dass es der Bergbevölkerung nicht darum geht, ein missliebiges Tier zum zweiten Mal auszurotten; uns geht es vielmehr darum, uns unsere Lebensweise in den Alpen zu erhalten. Es ist eine Lebensweise, die davon geprägt ist, mit wenig auszukommen, sein Vieh schützen zu wollen, das Alpengebiet zu pflegen und zu bewirtschaften, aber auch ein angstfreies Leben führen zu dürfen.  Eine romantisierende Sichtweise auf das Alpengebiet und die Berge, die die Wiederkehr der Grossraubtiere feiert aber gleichzeitig die Pflege und Bewirtschaftung des Alpenraums und der Kulturlandschaft gefährdet, vergisst eines: Alpen ohne Menschen sind keine Alpen. Am Schluss geht es darum, dass die Menschen, die es auf sich nehmen, dort zu leben, das auch gefahrlos und ohne dass ihre Existenzen zu bedroht sind tun können. Ein Naturbild von Städtern, die uns durch ein Guckloch unter einer Glaskugel in einer verklärten Natur und Landschaft betrachten wollen, in welcher der Mensch nur geduldet ist, ist ein unvollständiges Bild und wird den effektiven Bedürfnissen der Bergler nicht gerecht. Deshalb vertraue ich darauf, dass im Rahmen der Gesetzesrevision den Bedürfnissen und Ängsten im Berggebiet mit einem griffigen und wirkungsvollen Wolfsmanagement begegnet werden kann.


Durchsetzungsinitiative: Nein zur DSI – Ja zum Rechtsstaat. Einzelfallgerechtigkeit und Verhältnismässigkeit als staatliches Handeln mit  Augenmass verstanden sind zentrale Pfeiler im Rechtsstaat und bilden den Kern des liberalen Wertesystems. (26.12.2015)


Flüchtlingsstrom: Führte bislang an unserem Land vorbei. Menschenwürde, Schutzgewährung, Einhaltung der Flüchtlingskonvention und unseres Asylrechts sind die Leitplanken, wie unser Land sich der Herausforderung zu stellen hat. Wie gross auf Dauer die Aufnahmefähigkeit ist, bestimmt sich  beiderseits nach der Integrationsmöglichkeit und -bereitschaft sowie der Akzeptanz der Einheimischen. Schweiz wird sich in eine europäische Verteilung einbinden lassen müssen.


Flüchtlingsdrama: Ertrinkende und erstickte Flüchtlinge. Das kann niemanden unberührt lassen. Eine Strategie, wie mit diesem neuen Phänomen einer Völkerwanderung umzugehen ist, kennt Europa nicht. Den Schleppern das Wasser abzugraben, hiesse sichere Fluchtwege zu schaffen. Wer Zäune baut und die Mauern erhöht, arbeitet den Schleppern in die Hände. Wer bei uns ankommt, soll eine würdevolle Aufnahme erfahren. Wer als Armutsflüchtling nur befristet sich in unserem Land aufhalten kann, dem soll die Rückkehr erleichtert werden. Wer das Gastrecht und die Sozialhilfe missbraucht, nimmt wirklich Schutzbedürftigen den Platz weg.


Reform der Volksrechte: Es ist nicht erforderlich, Verfassung oder Gesetze anzupassen. Als Hüterin der Verfassung hat das Parlament es in der Hand, die Gültigkeitsanforderungen zu prüfen. Neue Ungültigkeitsgründe braucht es nicht; auch nicht wegen Durchsetzungsinitiativen  oder Nichtdurchsetzungsinitiativen (wie  die RaSa-Initiative). Unverbindliche Vorprüfung (durch wen?) bleibt unverbindlich und ist heute schon Praxis. Rückwirkungsverbot liesse sich leicht umgehen. Einheit der Materie lässt sich nur im Einzelfall überprüfen.


Aufräumen: Wie der Ständerat in der Septemerbsession  Altersvorsorge, Energiewende, Nationalstrassenfonds, Unternehmessteuerreform III, Standortförderung und noch vieles mehr, ohne das Milizsystem zu überfordern, behandeln will, ist mehr als fraglich. Auch das Erledigungsprinzip hat seine Grenzen.


Schlechter Wahlkampf und schlechter Stil ist, sich auf Kosten anderer profilieren zu wollen, indem man die politischen Gegner schlecht redet oder sie kopiert. Glaubwürdiger ist, mit eigenen Ideen und Lösungen Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit zu verschaffen.


Asylpolitik braucht Regeln, Prioritäten und Konsequenz, damit wer wirklich Schutz benötigt, nicht vor verschlossenen Türen steht. Die Abschreckung findet dort eine Grenze, wo die Menschenwürde beginnt.


Gotthard: Ja zur Sanierungsröhre am Gotthard: ein Gewinn an Sicherheit, bessere Verfügbarkeit, wirtschaftlich nachhaltiger, Tessin wird nicht abgeschnitten, kein gefährlicher Umwegverkehr durch Graubünden, wahrt politische Handlungsfreiheit für später; finanziell verkraftbar;

Auf- und Absteller der Woche

12. Mai 2016: „Halt auf Verlangen“ heisst eine Veranstaltungsserie der „Bündner Unterstützungsgesellschaft Zürich“. Ein interessiertes Publikum, welches mit seiner wertvollen Aussensicht Graubünden zur Seite stehen will. Danke für die spannende Diskussion.


18.März 2016: Schade, der HCD tritt die vorgezogenen Ferien an. Wäre gerne dabei gewesen, wenn der HCD um den 32. Schweizermeister Titel gespielt hätte. Danke trotzdem  der Organisation, dem Team und Arno Del Curto für eine tolle Saison 2015/2016.  Der HCD als Beispiel für Graubünden, Grosses zu leisten.


22. Oktober 2015: Ich freue mich sehr über meine Wiederwahl als Ständerat von Graubünden. Die Wahl heisst auch Verpflichtung den vielen Wählerinnen und Wählern gegenüber, unserem Kanton und unserem Land zu dienen. Für diese Chance und dieses Privileg bin ich allen dankbar, die mir Wohlwollen und Wertschätzung entgegenbringen.


04. Oktober 2015: Das lokale Gewerbe präsentiert sich an der Expo Albula/Alvra. Dahinter steckt viel Herzblut und Eigeninitiative. Etwas hilflos wirkt der Versuch eines Podiums als Rahmenprogramm, diesen Gewerblern erkären zu können, was die Politik konkret für sie tut.


13. September 2015: Faszinierende Bündner Hochjagd. Viel kritisiert und trotzdem  für viele Bündnerinnen und Bündner, ob selber Jäger oder nicht, Teil unseres Kulturgutes und unserer alpinen Lebensweise und Tradition sowie Ausdruck für ersehnte Freiheit und von einem innigen Verhältnis zur Natur.


30. August 2015: Wahlumfrage der Bündner Medien. Es handle sich um eine Momentaufnahme, keine Prognose. 30% wollen nicht wählen gehen, 20% sind unentschlossen, 7,5% wollen andere Parteien wählen; die Unschärfe betrage 3,5%.  Ein Weckruf gerade zur rechten Zeit – mindestens soviel an Aussagekraft.


23. August 2015: Ich ärgere mich darüber, dass parlamentarische Gruppen Kandidierende zum Beitritt und Organisationen mit Rankings mit der Aussicht ködern, sie dafür in ihren Publikationen zur Wahl zu empfehlen.


15. August 2015 „Maria Aufnahme in den Himmel“ Feiertag und Prozession in Müstair. Schön zu sehen, wie die Dorfgemeinschaft den katholischen Feiertag incl. Prozession durchs Dorf begeht und damit Zusammengehörigkeit, und Traditionsbewusstsein beweist sowie sich zu ihrem Glauben bekennt.


Positive Nachricht: Der Auftakt zum Wahlkampf der CVP Graubünden mit den Kandidierenden, die am Nachmittag 150 Lärchen gepflanzt haben, um dann mit einer Vielzahl an Gästen, unter ihnen Frau Bundesrätin Doris Leuthard, ein Sommerfest im Wald von Bonaduz zu feiern. Negativ daran war nur die Wespenplage zwar mit stechenden Argumenten, wer uns aber diese nur geschickt hat?


Gute Nachricht: 2020 findet in Lausanne die Jugend(Winter)Olympiade statt. Schlechte Nachricht: 2022 finden in Peking die olympischen Winterspiele statt. Peking? Wintersport? Naturschnee? Tradition? Gigantismus? Wintersport-Infrastruktur? da verliert der Idealist endgültig den Glauben daran, dass bei olympischen Winterspielen der Wintersport wichtiger ist als der Wintersportkommerz. Wann kommt der Wintersport zurück in die Alpen? In die Schweiz?


Die Schliessung der Schule in Ftan ist mehrfach bitter. Für die traditionsreiche Schule, die Schüler und Dozenten vor allem aber auch für die Region. Eine Mittelschule in der Region ist wie eine Tankstelle: für die Standortqualität, für die Volkswirtschaft und die Zukunft. Der laufende Abbau von Dienstleistungen, Schulen, ärztliche Versorgung etc. in den ländlichen Gebieten darf nicht einfach so hingenommen werden.